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Herzlich willkommen, liebe Freund:innen des collegium musicum instrumentale!
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Semesterkonzerte Sommer 2025
Di. | 1. Juli 2025 | 20:15 | Jovel Music Hall Münster Do | 3. Juli 2025 | 20:15 | Jovel Music Hall Münster
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Eintritt: 15 € | 10 € (ermäßigt)
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Ganz herzlich laden wir Sie & Euch zu unseren Semesterkonzerten ein, diesmal in der Jovel Music Hall. Unter der musikalischen Leitung von Marion Wood werden Studentischer Madrigalchor und collegium musicum instrumentale der Universität Münster gemeinsam mit den Solist:innen Aline Klieber, Arta Spahiu, Nils Hientzsch und Christoph Scheeben das Oratorium "A Child of Our Time" des englischen Komponisten Michael Tippett (1905-1998) aufführen. Zudem steht die Sinfonie Nr. 1 D-Dur des ukrainisch-russischen Komponisten Sergei Bortkiewicz (1877-1952) auf dem Programm. Wir empfehlen die Nutzung des Kartenvorverkaufs, damit Sie bereits vorab Ihre Karten sichern können. Auf Ihren und Euren Konzertbesuch freuen wir uns sehr.
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Studentischer Madrigalchor &
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collegium musicum instrumentale der Universität Münster
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Sergei Eduardowitsch Bortkiewicz Sinfonie Nr. 1 D-Dur op. 52
Michael Tippett Oratorium "A Child of Our Time"
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Aline Klieber | Sopran Arta Spahiu | Alt Nils Hientzsch | Tenor Christoph Scheeben | Bass
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Studentischer Madrigalchor der Universität Münster collegium musicum instrumentale münster der Universität Münster
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Musikalische Leitung: Marion Wood
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Jovel Music Hall Albersloher Weg 54
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Eintritt: 15 € | 10 € (ermäßigt)
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Das Oratorium A Child of Our Time des britischen Komponisten Michael Tippett (1905–1998) entstand in den Jahren 1939 bis 1941 als Reaktion auf die Novemberpogrome von 1938.
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Es greift das Schicksal der Verfolgten und Ausgegrenzten auf und setzt sich mit Themen wie Diktatur, Rassismus und Unterdrückung auseinander. Dabei versteht Tippett sein Werk zugleich als eine Botschaft der Versöhnung – inspiriert von der Idee, dass Licht und Schatten, Gut und Böse untrennbar miteinander verbunden sind.
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Die musikalische Gestaltung orientiert sich an den großen Oratorien von Bach und Händel. Besonders eindrucksvoll ist die Einbindung von fünf traditionellen Spirituals, die den leidvollen Erfahrungen unterdrückter Menschen Ausdruck verleihen und das Werk emotional vertiefen. Unter der Leitung von Marion Wood wird dieses außergewöhnliche Werk präsentiert vom collegium musicum instrumentale, gemeinsam mit dem Studentischen Madrigalchor (Teil des collegium musicum vocale) und Sänger*innen des Konzertchores sowie den Gesangssolist:innen Aline Klieber, Arta Spahiu, Nils Hientzsch und Christoph Scheeben.
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Der ukrainisch-russische Komponist Sergei Eduardovich Bortkiewicz wurde 1877 in Charkiw (heutige Ukraine) geboren.
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Sein gesamtes Leben und damit auch seine musikalische Tätigkeit wurden durch den ersten und den zweiten Weltkrieg, die Russische Revolution, sowie weitere Konflikte, Aggressionen nebst Unterdrückung und durch die dadurch bedingten vielen Umzüge als Flüchtling zwischen verschiedenen Ländern dramatisch und traurig zerrissen.
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Am Ende gingen viele seiner Werke nach dem Zweiten Weltkrieg verloren, und 1952 starb Bortkiewicz verarmt. Sein Leben, sein Werk und seine Leistungen gerieten schnell in Vergessenheit.
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Bortkiewicz kann als eine der dramatischsten Verkörperungen des Leidens und der Qualen von Kunstschaffenden angesehen werden, die durch Krieg und Konflikte verursacht wurden, und dies vor allem im ukrainisch-russischen Kontext. Bortkiewicz vollendete die Sinfonie Nr. 1 D-Dur ops. 52 im Jahr 1935. Nach ihrer deutschen Erstaufführung zwei Jahre danach wurde die Sinfonie erst 80 Jahre später erneut in Deutschland gespielt. Insofern bedeutet die jetzige Aufführung die erst dritte in den vergangenen 90 Jahren.
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Marion Wood | Musikalische Leitung
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Seit dem Wintersemester 2024/25 ist Marion Wood die Musikalische Leiterin des collegium musicum instrumentale.
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Zudem dirigiert sie u.a. den Konzertchor Münster und den Madrigalchor der Universität Münster.
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Marion Wood hat einen Bachelor-Abschluss in Musik & Elektronik (Joint Hons) von der Keele University, UK, und einen ARCM(PG) in Orchesterdirigieren vom Royal College of Music.
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Ihr zweites Studium während dieser Zeit war Gesang, was zu Engagements mit Orchestern und Chören zu verschiedenen Zeiten ihrer Karriere führte.
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